20 Jahre gewachsen mit jedem Schritt – und die Geschichte geht weiter

Ein festliches und bewegendes Wochenende liegt hinter mehr als 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus der ganzen Republik. Bereits am Donnerstagabend reisten die Gäste aus allen Himmelsrichtungen an – von München bis Hage bei Norden – und richteten sich auf unserer Lagerwiese in Berg für die kommenden Tage ein.

Gemeinschaft erleben – der Freitag

Der Freitag stand ganz im Zeichen eines großen Postenlaufes. Rund 150 Teilnehmende wurden in bunt gemischte Gruppen eingeteilt und machten sich, ausgestattet mit einer Karte, auf einen Rundweg durch Breyell und Schaag. An zehn verschiedenen Stationen warteten kreative, sportliche und knifflige Aufgaben, die nur gemeinsam zu lösen waren – ein echtes Pfadfindererlebnis.
Der neu in den BESP aufgenommene Stamm Giwinnan nutze die großem Runde dann auch, um in einer Versprechensfeier einigen Mitgliedern Ihr Versprechen abzunehmen.

Feierlicher Höhepunkt – der Samstag

Der Höhepunkt unseres Jubiläums war die offizielle Feier am Samstag, die wir mit einer heiligen Messe in St. Anna beginnen durften. Eine beeindruckend lange Prozession zog von der Lagerwiese zur Kirche, die sich schnell mit unseren Pfadfinderfreunden aus dem ganzen Land sowie zahlreichen Gästen aus Nettetal füllte.

Nach der Messe wurde der Festzug noch länger, und auf dem Lagerplatz folgten herzliche Begrüßungen und viele wertschätzende Glückwunschreden. Anschließend begann ein bunter Nachmittag für Groß und Klein: Spielstände, Workshops, kreative Angebote und natürlich reichlich Verpflegung – von Kuchen über Würstchen bis hin zu Stockbrot – luden zum Verweilen ein. In vielen Gesprächen konnten Interessierte außerdem einen Einblick in das Leben und die Gemeinschaft eines Pfadfinderlagers gewinnen.
Der Abend gehörte dann wieder den Lagerteilnehmern, die mit einer großen Singerunde am Lagerfeuer den Stammesgeburtstag in Pfadfindertradtion feierten. Für den ein oder anderen gab es dadurch zu wenig Schlaf – doch auch das gehört zu einem Lager.

Abschied – der Sonntag

Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Der große Abbau bestimmte den Tag, und nach und nach leerte sich die Wiese, die uns ein so unvergessliches Jubiläum beschert hatte.