Presseartikel zum Thinking Day

folgende Artikel erschienen zu unserer Thinking Day Aktion 2019:

Rheinische Post vom 20.02.2019
Rheinische Post vom 26.02.2019

Presseartikel Weihnachtsbaum Aufstellen im Stadtspiegel

<<Hier>>

 

geht es zum Artikel im Stadtspiegel Viersen vom 28.11.2018

Stadtwerkepreis – Artikel der RP vom 13.11.2018

GEWONNEN!

Gestern fand die offizielle Preisverleihung bei den Stadtwerken statt. Wir freuen uns über 2500 Euro, die wir nun für ein Grundstück verwenden werden.
Auf diesem Wege noch einmal an alle ein herzliches Dankeschön für die viele Unterstützung aus aller Welt.

<<Hier>> ist der Presseartikel der Rheinischen Post vom 13.11.2018

Urkunde Stadtwerkepreis 2018

Stadtwerkepreis – Stadt Spiegel Viersen vom 30.10.2018

Zum Artikel im Stadt Spiegel Viersen  über den Gewinn des Stadtwerkepreises 2018 geht es:

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Stadtwerkepreis – RP vom 30.11.2018

Zum Artikel der Rheinischen Post über den Gewinn des Stadtwerkepreises 2018 geht es:

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Aufnahme-Stopp bei den Pfadfindern

Nettetal. Seit zwölf Jahren gibt es den Pfadfinder-Stamm „Noah“. Was als Gruppe von Schulfreunden begann, fand schnell viele Anhänger. Inzwischen sind es so viele, dass in diesem Jahr keine weiteren Kinder aufgenommen werden können

Von Eva-Maria Geef

 

Begonnen hat alles vor zwölf Jahren. „Wir waren selber von Kindesbeinen an Pfadfinder, wollten die positiven Erfahrungen an unsere Kinder weitergeben“, erinnert sich Sandra Hollmann. „Leider gab es hier keine Möglichkeit, die damals vier und sechs Jahre alten Kinder unterzubringen. Die Pfadfinder-Gruppen begannen erst im höheren Alter.“ So entstand die Idee, selber etwas zu machen.

Jedes Kind durfte fünf Freunde mitbringen, dann wurden gemeinsame Aktivitäten gestartet. Die erste sei der Bau eines Biber-Staudamms im eigenen Garten gewesen. Die Kinderschar wuchs und wuchs. „Und innerhalb von drei Monaten waren es dann 30 Kinder“, sagt ihr Mann Dietmar Hollmann lachend. Das sei dann nicht mehr so einfach machbar gewesen. „Wenn man mal Kinder von Freunden mitnimmt, ist das unproblematisch, aber bei einer so großen Gruppe sind Dinge wie Versicherungen schon wichtig“, ergänzt Sandra Hollmann. Also stellten sie 2006 den Antrag beim Bund Europäischer St.-Georgspfadfinder, als „Siedlung Noah“ aufgenommen zu werden. Nur hier gab es zu dieser Zeit die sogenannte „Biber“-Stufe, in der bereits Kinder ab vier Jahren mitmachen können.

Marie ist fünf Jahre alt und freut sich, ein „Biber“ sein zu dürfen. „Das Beste ist, viel mit anderen Kindern zusammen zu machen.“ Die siebenjährige Finja, der zehnjährige Lorenz und der achtjährige Julius sind eine Stufe darüber und bereits „Wölfling“, aber auch ihnen gefällt am besten die gemeinsam verbrachte Zeit: „Toll war unser Väterlager, da waren wir ein ganzes Wochenende unterwegs“, sagt Julius. „Toll war auch das Sommerlager in Kiel“, findet Finja. Die elfjährige Amelie und die zehnjährige Sophia von der „Sippe Feuerstein“ erinnern sich gerne an die Tour zum Weißen Stein, denn da kamen sie in Anlehnung an die „Familie Feuerstein“ zu ihrem Namen.

Der Zusammenhalt wird überall großgeschrieben, auch bei den Pfadfindern Florian (14), Kira (15) und Timo (16). „Das sind keine Freunde, es ist eher wie eine kleine Familie“, beschreibt Timo das Besondere innerhalb des Stamms. „Wir erleben hier Sachen, die wir woanders nicht so erleben könnten“, bekräftigt Florian. Für „Zitronenfalter“ Erik (13) sind es auch die Aktionen, die Spaß machen, egal ob diverse Lager, das Abholen des Friedenslichtes oder der „Thinking Day“. Bei diesem gedenken Pfadfinder dem Geburtstag ihres Gründers, Lord Baden-Powell und seiner Frau Olave, und sammeln Geld für den guten Zweck. In diesem Jahr fand die Aktion am Samstag in der Ludbach-Passage in Lobberich statt. Der „Stamm Noah“ macht mit vielen Aktionen von sich reden: Ein Highlight der letzten Jahre war 2014 der Eintrag in das „Guinness Buch der Rekorde“ für das mit 30,09 Metern weltweit längste Stockbrot. Birgit Pulsher, Mutter von Erik und Finja, erzählt: „Das sind Erlebnisse, die einfach besonders sind. Und für uns Eltern ist es toll, in solche Aktionen einbezogen zu werden. Das ist der Unterschied zu Sportvereinen, bei denen man die Kinder abgibt.“ Und es würden Dinge geboten, die man sonst nicht gemeinsam erleben könnte. Kirsten Winkels, deren Söhne Timo und Moritz von Anfang an dabei waren, ergänzt: „Es ist schön, zu sehen, wie die Jungs hier reinwachsen und auch langsam erwachsen wurden.“ Gerade die Fahrten sorgten für Selbstständigkeit.

Von Beginn an dabei ist die Gruppe der „Rover“ um Marie, Moritz (beide 18) und Lukas (17). Sie treffen sich einmal die Woche – trotz Schule, Ausbildung oder Job. In der Pubertät sei die Absprungquote durch andere Interessen am größten gewesen. „Aber wir sind in der Gruppe schon ewig zusammen“, erzählt Lukas (17). „Wir haben hier Freunde fürs Leben gefunden“, bekräftigt Moritz (18).

Das geben sie auch an die nächste Generation weiter: Inzwischen leiten sie die Kleineren an. Die nächste größere Aktion wird der Besuch des Eurocamps des Weltverbandes in England im Sommer sein. Aktuell hat der „Stamm Noah“ 93 Mitglieder, davon 75 Kinder und Jugendliche. Für dieses Jahr wurde ein Aufnahmestopp ausgerufen, da die Kapazitäten ausgereizt sind. „Aber das glaube ich noch nicht“, sagt Dietmar Hollmann lachend.

Quelle: RP (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/nettetal/aufnahme-stopp-bei-den-pfadfindern-aid-1.7434623)

Thinking Day 2018

37 Kilo Kleingeld für guten Zweck

Die Pfadfinderkinder und ihre Gruppenleiter des Stamm Noah aus Schaag brachten die Nettetaler am ersten Samstag im März in der Ludbach-Passage zum Staunen.
Sie sammelten anlässlich des „Thinking Days“ Cent-Stücke und Euro-Münzen für einen guten Zweck. Auf einem großen Klebeband, das einmal hin und zurück durch die Passage führte, klebten sie Münzstücke, die die Passanten in der
Ludbach-Passage den Pfadfindern bereitwillig spendeten. Am Ende des Tages wurde die gesammelte Spendensumme von 885,39 Euro durch weitere Spenden auf über 1.000 Euro für die Aktion Medior aufgestockt.

Weltweit sammeln Pfadfinder am oder um den 22. Februar herum, zum Gedenken an die Gründer der Pfadfinderbewegung, Robert Baden-Powell und seiner Frau Olave, Spenden für kreative Zwecke. In ihrer Pfadfinderkluft und mit Fahnen präsentierte sich der seit zwölf Jahren bestehende Nettetaler Pfadfinderstamm Noah der Öffentlichkeit.
„Am Ende des Tages haben wir 8.546 Geldstücke und neun Scheine gezählt“, freute sich Sandra Hollmann. Die Münzen brachten das stolze Gewicht von 37 Kilogramm auf die Waage. Der Stamm Noah wird seine Spende einem
Waisenhaus in Tansania zur Verfügung stellen und im nächsten Jahr erneut einen Pfad für einen guten Zweck am „Thinking Day“ in Nettetal suchen und finden.

Quelle: StadtSpiegel vom 13.03.2018